
Karate
Karate
Karate
dt. „leere Hand“ ist eine Kampfkunst, deren Geschichte sich sicher bis ins Okinawa des 19. Jahrhunderts zurückverfolgen lässt, wo einheimische okinawanische Traditionen mit chinesischen Einflüssen (jap. Shorin Kempō / Kenpō; chin. Shàolín Quánfǎ) zum historischen Tode verschmolzen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts fand dieses seinen Weg nach Japan und wurde nach dem Zweiten Weltkrieg von dort als Karate über die ganze Welt verbreitet.
Inhaltlich wird Karate vor allem durch Schlag-, Stoß-, Tritt- und Blocktechniken sowie Fußfegetechniken als Kern des Trainings charakterisiert.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Karate Abruf 19.11.2020
Im Jahr 2003 wurde Karate von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sogar als Gesundheitssport anerkannt - und das weiß nun kaum jemand. Viele verbinden mit dem Begriff "Karate" zu allererst brachiale Filmszenen, in denen Holz, Steine oder ähnliches zertrümmert werden. Auch wenn dies tatsächlich möglich ist, so ist Karate heute doch in erster Linie ein sehr effektives System der Schulung von Körper und Geist. Karate bietet sich in besonderer Weise als Gesundheitssport an, weil es zu seiner Ausübung weder Alters- noch Fitnessgrenzen gibt. Jeder und Jede kann - auch im hohen Alter - mit Karate beginnen.
Also.....zunächst erstmal alles vergessen, was du über Karate gehört hast und eine eigene Meinung bilden. Bequeme Kleidung und Interesse an Neuem reichen aus. Es gibt keine Altersbeschränkung.
Karateka, die im zanshin-do ihre Prüfung absolvieren, werden an ihren jeweiligen Stärken gemessen und bewertet. Die Prüfungen im zanshin-do werden ausgeführt nach der Norm DIN 31061 „Allgemeine Anforderungen an Prüfungen in den Kampfkünsten“.
Kobudo
dt. „alte Kriegskunst“ bezeichnet die Kampfkunst mit den auf Okinawa entwickelten
Bauernwaffen, beispielsweise das Sai (eine Art Dreizack), das Nunchaku (kurzer Dreschflegel), der Bō (ein 182 cm langer Stab), die Kama (landwirtschaftlich genutzte Sichel), der Tonfa (Schlagstock) oder Tekkō (Schlagring). Speziell in Deutschland wurde durch Georg Stiebler der Hanbō (90–100 cm langer Stab, halbes Bō) als weitere Waffe etabliert, da diese Waffe eine gute Ergänzung zum Karate- und Jiu-Jitsu-Training bildet.
Die Entwicklung des Kobudō wird zum einen der „Arbeiterschaft“ Okinawas zugeschrieben, aber auch dem Adel und den Beamten. Dies wird besonders bei den Ursprüngen der Katas ersichtlich, denn diese wurden von Beamten oder Adeligen entwickelt.